Forscher aus Jülich und Hamburg setzen magnetische Strukturen Atom für Atom zusammen
Winzige Magnete, aufgebaut aus nur einigen wenigen Atomen, könnten die Bausteine einer zukünftigen Informationstechnologie bilden, die schneller als heute ist, weniger Energie verbraucht und neue Funktionalitäten besitzt. Wie sich solche Nanomagnete mit definierter magnetischer Struktur maßschneidern lassen, basierend auf dem Wissen über die physikalischen Wechselwirkungen zwischen den atomaren Bausteinen, zeigen nun Jülicher und Hamburger Forscher. Die Ergebnisse sind in der aktuellen Ausgabe der renommierten Fachzeitschrift „Nature Physics“ nachzulesen… Weiterlesen
Zügige Augenbewegungen erfolgen schneller als die Änderungen der Hirnaktivität, durch die sie repräsentiert werden. Mit diesem überraschenden Befund erklären Neurowissenschaftler aus Marburg, Bochum und Newark in den USA bestimmte Wahrnehmungsfehler. Dem Team ist es erstmals gelungen, den Zeitverlauf von Nervensignalen zu messen, die dem Gehirn die Eigenbewegung der Augen rückmelden. Die Forscher um Professor Dr. Frank Bremmer von der Philipps-Universität veröffentlichen ihre Ergebnisse in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift „Current Biology“ vom 7. Februar 2012.
Beim Lesen der vorliegenden Nachricht bewegen sich die Augen ruckartig von einem Punkt zum anderen; „Sakkaden“ heißen diese Augenbewegungen im Jargon der Fachwissenschaftler. Das Bild des ruhenden Textes jagt hierbei mit hoher Geschwindigkeit – fast 1.000° pro Sekunde – über die Netzhaut. Trotzdem nehmen wir unsere Umwelt als stabil und ruhend war – fast immer und fast Weiterlesen
Die erweiterte Neuauflage der kostenfreien BMU-Broschüre „Tiefe Geothermie – Nutzungsmöglichkeiten in Deutschland“ ist erschienen. Alle wesentlichen Eckpunkte dieses neuen Wissensgebietes sind auf 80 Seiten vom Leibniz-Institut für Angewandte Geophysik und seinen Partnern zusammengestellt worden. Erste 8.000 Exemplare waren nach nur zwei Jahren vergriffen – das Interesse an dieser allgemein verständlich gehaltenen Informationsschrift war riesig. Ziel- und Nutzergruppe sind Entscheidungsträger in Politik und Wirtschaft, Journalisten, Lehrer und an Naturwissenschaften und neuen Technologien Interessierte. Weiterlesen
Das Prinzip der Fotosynthese lernt heute bereits jedes Schulkind: Grüne Pflanzen nutzen die Energie des Sonnenlichts, um Kohlendioxid in Zucker zu verwandeln. Gleichzeitig entsteht dabei Sauerstoff. Doch was als allgemein gesichert in den Lehrbüchern steht, wirft für die Wissenschaft noch viele Fragen auf. „Wir verstehen noch nicht einmal ansatzweise, wie es den Pflanzen überhaupt möglich ist, so effizient Fotosynthese zu betreiben“, sagt PD Dr. Thomas Pfannschmidt von der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Denn: Für die meisten Pflanzen sind die Lichtverhältnisse in der Regel keineswegs optimal. „Jeder, der schon einmal im Spätsommer durch ein Maisfeld gegangen ist, weiß, zwischen den einzelnen Pflanzen ist es dunkel“, so der Pflanzenphysiologe Pfannschmidt. „Das wenige Licht, das bei den unteren Blättern der Maispflanzen Weiterlesen
Sterne und Planeten werden geboren, wenn riesige Wolken aus interstellarem Gas und Staub kollabieren. Die Sternkinderstuben, die dabei entstehen, sind für einige der schönsten astronomischen Bilder verantwortlich: Farbenfrohe Gasnebel, beleuchtet durch die hellen, neugeborene Sterne.
Über die so genannten Molekülwolken, die dort kollabieren, ist einiges bekannt: Sie Weiterlesen
Ziel von „BioBoost” ist es Restbiomasse in Energieträger zur Herstellung von hochwertigen und motorenverträglichen Kraftstoffen und Chemikalien sowie zur Strom- und Wärmeerzeugung umzuwandeln. Das am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) koordinierte Projekt, an dem sechs Forschungseinrichtungen und sieben Industriepartner aus ganz Europa beteiligt sind, startet Anfang 2012. Die Forschung in BioBoost ergänzt das bioliq®-Konzept des KIT, das darauf abzielt, aus biogenen Reststoffen, wie beispielsweise Stroh, Designerkraftstoffe für Diesel- und Ottomotoren herzustellen.
Europa setzt auf Energie aus Restbiomasse: Unter zahlreichen Anträgen wurde BioBoost als eines von nur zwei Projekten im Bereich der Entwicklung von neuen Energieträgern zur Förderung im 7. EU-Forschungsrahmenprogramm ausgewählt. BioBoost ist auf eine Weiterlesen
Schimmel an den Wänden, hoher Energieverbrauch und eine satte Nachzahlung bei der Nebenkostenabrechnung: Dieses Szenario kann Mietern blühen, wenn sie im Winter nicht richtig heizen und lüften. Besonders das Lüften bereitet vielen Probleme, weiß Kai Zitzmann von TÜV Rheinland. „Je luftdichter ein Gebäude, desto wichtiger der regelmäßige Luftaustausch“, sagt der Fachreferent für Energieeffizienz. Ansonsten kann Feuchtigkeit nicht entweichen, es kommt zur Kondensation an Wänden oder Wärmebrücken und schließlich bildet sich Schimmel. „Die kalte, trockene Frischluft, die beim Lüften in die Wohnung strömt, lässt sich schneller wieder Weiterlesen
Kleidung, an denen der Schweißgeruch hartnäckig anhaftet, stellen für deren Träger, Hersteller und die Waschmittel- und Maschinenindustrie gleichermaßen ein Problem dar. Wissenschaftler der Hohenstein Institute in Bönnigheim haben untersucht, warum sich diese Geruchs-Moleküle in Verbindung mit bestimmten textilen Materialien zum Teil sogar nach dem Waschen als besonders „anhänglich“ erweisen.
Mit… Weiterlesen